Eigenhaar-Verpflanzung
Die operative Haarverpflanzung ist eine geschickte Umverteilung von kleinen Folikular-Einheiten mit Haarwurzeln. Es müssen ausreichend Spenderhaare vorhanden sein und es darf kein krankheitsbedingter Haarausfall bzw. androgenetischer Haarausfall vorliegen. Die Haare werden aus den Partien entnommen, wo sie reichlich vorhanden sind und an die Stellen verpflanzt, die vom Haarausfall betroffen sind.
Der Haarbereich, dem die Transplantate entnommen wurden verändert sich kaum. Die Entnahmestellen werden durch extrem feine, chirurgische Nähte verschlossen, die durch das darüberfallende Haare nicht mehr sichtbar sind.
Die Anzahl der Einsetzungen pro Eingriff variiert je nach Befund: 1000 bis 3000 Haarwurzeln. Wenn die transplantierten Wurzeln nach ein paar Monaten erstmals Haare produzieren, wirkt das absolut natürlich. Der Eingriff wird ambulant unter örtlicher Betäubung durchgeführt. Nach der Operation wird ein turbanähnlicher Kopfverband angelegt, der problemlos unter einem Hut versteckt werden kann. Nach 24 Stunden kann Verband entfernt werden. Nur noch mikroskopisch kleine Einstiche, welche nach wenigen Tagen ganz verschwinden, erinnern noch an die Transplantation.
Die transplantierten Haare fallen zwar nach einigen Tagen zunächst aus, jedoch bilden die Haarwurzeln in den folgenden Wochen neue Haare aus. Die Stellen, an denen die Haarwurzeln in die Kopfhaut eingesetzt wurden, sind nicht mehr erkennbar und die Haare wirken absolut natürlich.
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