Fettabsaugung (Liposuktion)
Hartnäckige Fettpölsterchen kommen bei vielen, auch sehr schlanken, Frauen vor. Sie können überall am Körper, vor allem aber direkt unter der Haut an den Hüften, und im Bereich der Oberschenkel sitzen. Die Operation zur Entfernung hartnäckiger, überschüssiger Fettablagerungen mit der Methode der Aspirationslipektomie (Absaugung von Unterhautfettgewebe) nennt man Liposuktion. Der Operateur führt dünne Kanülen ein, um das Fettgewebe unterhalb der Haut abzusaugen. Meist sind mehrere Inzisionen notwendig, wobei diese an möglichst unauffälligen Stellen platziert werden.
Eingriffe zur Liposuktion werden je nach Befund stationär oder ambulant durchgeführt. Die Dauer der Operation ist abhängig vom Ausmaß und der Anzahl der Fettpolster, die entfernt werden sollen. Bei einer örtlichen Betäubung können höchstens eineinhalb Liter Fett abgesaugt werden. Soll mehr entfernt werden empfehlen Experten eine Vollnarkose.
Das ideale Alter:
man sollte das 18. Lebensjahr vollendet haben. Ein Eingriff über 50 Jahren wird nicht empfohlen, da die Haut bereits an Elastizität verloren hat und sich durch eine Fettabsaugung die Form verschlimmern könnte.
Nachsorge:
Postoperativ wird für einen Monat ein möglichst straff sitzender Verband getragen. Die Schwellung des Wundgebietes und die feinen Narben verschwinden nach zirka 20 Tagen.
Risiken:
Wurde die Kanüle zu tief ins Gewebe gestochen, kann es zu Hämatomen kommen. Bei Absaugung zu großer Fettmengen besteht die Gefahr eines Hämorragischen Schocks.
Hinweis:
Im Allgemeinen sind Operationen zur Absaugung von Fettgewebe mit einem besonders niedrigen Risiko behaftet. Bei der Wahl eines guten Operateurs und gewissenhafter Befolgung der postoperativen Vorschriften durch den Patienten kann das gewünschte Ergebnis in der Regel ohne Komplikationen erreicht werden.
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