Brustvergrößerung
Die Brustvergrößerung ist die am häufigsten gewünschte Ästhetische Operation bei Frauen.
Insgesamt gesehen ist eine Brustvergrößerung eine komplikationsarme Operationsmethode mit einem hohen Grad an Effizienz und Sicherheit. Die Stillfähigkeit wird durch ein Brustimplantat nicht eingeschränkt.
Die Operation wird in Vollnarkose durchgeführt und erfordert eine stationäre Übernachtung.
Prinzipiell verläuft die Operation folgendermaßen:
Der Hautschnitt wird entweder in der Brustumschlagfalte, am Rand der Brustwarze oder in der Achsel platziert. Durch den Hautschnitt erfolgt die Präparation der Implantathöhle, die entweder hinter der Brustdrüse (subglandulär) oder hinter dem Brustmuskel (submuskulär) liegt. Die Mehrzahl der Plastischen Chirurgen bevorzugt die submuskuläre Lage der Implantate, da durch den Muskel eine bessere Abdeckung des Implantates gewährleistet wird. Üblicherweise verheilen die Narben sehr unauffällig.
Das ideale Alter:
erst nach Vollendung des 18. Lebensjahres, wenn die weibliche Brust voll ausgereift ist.
Nachsorge:
Nach dem Eingriff empfiehlt es sich, die Brüste für einen Monat durch einen straff sitzenden BH zu stützen und ruhig zu stellen. Obwohl der Operationserfolg bereits kurz nach dem Eingriff offensichtlich ist, wird es noch zirka vier Monate dauern, bis das endgültige Resultat erreicht ist.
Risiken:
Unschöne Narben können mit dem Laser behandelt werden. Es kann auch zu einem so genannten "wrinkling" kommen. Es bezeichnet den Falten- bzw. Wellenwurf des Silikonkissens, welches sich bei dünnen Weichteilverhältnissen nach außen abzeichnen kann. Das häufigste Problem nach einer Brustvergrößerung mit einem Implantat ist die Kapselfibrose. Der Körper erkennt jedes Implantat als Fremdkörper und bildet eine bindegewebige Hülle um diesen Fremdkörper. Kapselfibrosen, die zu Schmerzen oder zu einer ästhetischen Beeinträchtigung führen, müssen operativ korrigiert werden.
Hinweis:
Anfangs ist die Hautnarbe gerötet und fest; nach Ablauf von einigen Monaten wird die Narbe blasser und verstreicht mit der Umgebung. Sonnenexposition der Narbe ist in den ersten 6 Monaten zu vermeiden.
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