Ohrkorrektur
Eine Ohrkorrektur ist ein sehr einfacher Eingriff um Segelohren anzulegen.
Die Operation dauert in der Regel eineinhalb Stunden und kann in Lokalanästhesie vorgenommen werden. Klassischerweise verfährt der Chirurg folgendermaßen:
Die Rückseite des Ohres wird über eine geeignete Inzision (Hautschnitt) exponiert. Daraufhin wird der Ohrknorpel wunschgemäß in seiner Form verändert und angelegt. Meist hinterlässt die Ohrkorrektur eine schmale Narbe hinter dem Ohr, die im Lauf der Zeit immer weniger zu sehen ist. Der Eingriff hat keinerlei Einfluss auf das Gehör.
Das ideale Alter:
bereits bei Kindern ab 10 Jahren kann eine Ohrkorrektur durchgeführt werden.
Nachsorge:
Als Verband wird direkt nach der Operation ein großer, turbanähnlicher Kopfverband angelegt, um die Ohren zu schützen. Dieser wird täglich gewechselt und nach vier bis fünf Tagen gänzlich abgenommen.
Nach einer Woche wird der Kopfverband gegen eine leichtere, elastische Kopfbinde ausgetauscht, die man für zirka einen Monat (auch nachts) aufbehält.
Risiken:
Komplikationen sind selten. Wie bei jeder Operation können nach einer Ohrkorrektur im operierten Gebiet Schwellungen auftreten, diese können in einem zweiten Moment entfernt werden.
Hinweis:
Nicht ausgeschlossen werden kann ein Wiederauftreten des Befundes, nämlich ein erneut abstehendes Ohr, sodass der Eingriff wiederholt werden sollte.
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